Cavallino-Treporti, erster Strand in Italien mit fast 6,8 Millionen Besuchern im Jahr 2024. Wie wird ein solches Ergebnis erreicht?
“Mit konstanter, gemeinsamer Arbeit und einer klaren Vision: einen bewussten und nachhaltigen Tourismus anzubieten. Cavallino-Treporti wird von unseren Gästen wegen der Schönheit der Landschaft, der Sicherheit, der Qualität der Dienstleistungen und der Gastfreundschaft gewählt. Wir sind eine Gemeinschaft, die die Erinnerung, die Kultur und die Traditionen pflegt und gleichzeitig weiß, wie man innovativ ist und neue Erfahrungen bietet. Wir alle investieren weiter: öffentlich und privat. Als Gemeinde sind wir bestrebt, neue nachhaltige Mobilitätsrouten zu schaffen, wie zum Beispiel den längsten freitragenden Radweg Europas mit Blick auf die Lagune in der Via Pordelio”.

Was sind die Herausforderungen für die nahe Zukunft?
“Die erste besteht darin, weiter zu wachsen, ohne die natürliche, ökologische und historische Bedeutung unseres Gebiets zu vergessen oder zu vernachlässigen. Wir wollen uns neu entwickeln und dabei die Verbindung zwischen Identität, Geschichte und Entwicklung lebendig halten. Wir arbeiten daran, unseren jungen Menschen einen Ort zu hinterlassen, an dem sie ihre Zukunft aufbauen können, ein Land, das weiterhin lebenswert und einladend ist. Die ökologische und soziale Nachhaltigkeit ist eine Priorität”.
Was macht Sie am meisten stolz?
“Die Gemeinschaft. Seit 1999, seit wir eine autonome Gemeinde wurden, haben wir so viel erreicht. Aber nichts wäre möglich gewesen ohne die Stärke der Vereine, die Zusammenarbeit mit den lokalen Aktivitäten, die aktive Beteiligung der Bürger und die Vision unserer Unternehmer. Cavallino-Treporti ist eine großartige Gemeinde. Und das ist auch die Aussage, die wir unseren Gästen vermitteln wollen: Hier finden sie nicht nur einen schönen Ort, sondern Menschen, die sie kennen lernen können. Eine Gemeinschaft, die an das glaubt, was sie tut, die jeden Tag daran arbeitet, sich zu verbessern, und die nicht vergisst, wo sie herkommt”.

