Ein neues, außergewöhnliches Programm für das Internationale Organfestival
Die dritte Ausstellung, neun Konzerte, viele musikalische Emotionen für das Organfestival, das sich als eines der bedeutendsten Ereignisse im Bereich der Orgelmusik etabliert hat. Wir haben darüber mit Roberto Bertuzzi, dem künstlerischen Leiter der Veranstaltung, gesprochen.
Herr Direktor, worin liegt die Stärke dieser Veranstaltung?
„Im Laufe der Zeit hat sich das Festival auch auf nationaler und internationaler Ebene als maßgebliche Orgelveranstaltung etabliert, die künstlerische Qualität, die Aufwertung der Region und internationale Offenheit miteinander verbindet. Die Qualität der Künstler ist hervorragend: Sie kommen aus Österreich, Spanien und Deutschland sowie aus Italien.“
Was ist das Besondere daran?
„Es sind die Konzertorte: die Erzpriesterkirche Santissima Trinità in Treporti und die Kirche von Santa Maria Elisabetta in Cavallino. Beide beherbergen zwei wahre Juwelen der venezianischen Orgelbautradition, die beide auf die Schule von Pietro Bazzani zurückzuführen sind.“
Apropos außergewöhnliche Situationen: Der 5. Mai war sicherlich eine davon…
„Wir hatten die Ehre, Paolo Oreni bei uns zu haben, der auf seiner Orgel ‚Wanderer‘ spielte, einer imposanten mobilen Pfeifenorgel, die in Module unterteilt ist und insgesamt tausend Pfeifen umfasst. Es handelt sich um die größte mobile Orgel der Welt.“
Wann findet die nächste Veranstaltung statt?
„Am Samstag, dem 30. Mai, haben wir Thomas Weissmüller in der Kirche von Cavallino zu Gast; am Dienstag, dem 16. Juni, tritt in Treporti Manuel Tomadin auf, einer der meistausgezeichneten italienischen Organisten seiner Generation, der auf eine internationale Karriere und eine bedeutende Diskografie zurückblicken kann. In beiden Fällen beginnt die Veranstaltung um 21 Uhr.“
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, solange Plätze verfügbar sind.
Info an: +390412909706.

