Die richtige Atmung bildet die Grundlage jeder Yogastunde. Der Rhythmus und die Qualität des Atems stehen in engem Zusammenhang mit dem mentalen Zustand. Jeder kann beobachten, dass sich die Eigenschaften unseres Atems je nach Lebenssituation verändern. Er ist anders, wenn man zu Hause in Ruhe liest, wenn man nervös ist oder wenn man verliebt ist. Mit der Veränderung der Stimmung und der Gedanken verändert sich auch der Atem. Dennoch nutzen nur wenige Menschen bewusst die Möglichkeit dieser Verbindung, die auch umgekehrt gilt. Das heißt: Indem man den Atem verändert, verändert sich auch der Bewusstseinszustand. Deshalb werden im Yoga Atemübungen (Pranayama) eingesetzt: Durch den Atem können wir den Bewusstseinszustand spürbar verändern.
An dieser Stelle wird leicht verständlich, dass sich der Körper viel leichter formen lässt, wenn man mit ruhigem Geist übt, ohne in den Positionen gegen den Körper anzukämpfen.

