Wenn dein Hund sprechen könnte, würde er dir sofort sagen, wo er Schmerzen hat. Aber er kommuniziert auf andere Weise.
Ein Hund, der sich immer an derselben Stelle leckt, sucht möglicherweise Linderung für ein Unbehagen, ebenso wie häufiges Strecken auf Verspannungen oder Schmerzen hindeuten kann.
Hast du bemerkt, dass er weniger spielt oder bestimmte Positionen meidet? Auch das ist ein wichtiges Signal. Wenn er an bestimmten Stellen nicht mehr berührt werden möchte, ist das oft keine Abneigung, sondern Schmerz.
Es gibt offensichtlichere Anzeichen, wie das Entlasten eines Beines, eine veränderte Körperhaltung oder das Zögern, auf das Sofa oder ins Auto zu steigen. Andere sind subtiler: Apathie, Isolation, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit oder Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Hunden. Ein kurioses, aber nützliches Detail: Ein Rüde, der immer auf derselben Seite uriniert, könnte eine Bewegungsbeeinträchtigung haben.
Der Körper des Hundes sendet ständig Signale aus, oft schon bevor das Problem ernst wird. Diese Signale zu erkennen, macht den Unterschied, auch im Hinblick auf die Vorbeugung.

