Der siebenundzwanzigjährige, international bekannte österreichische Virtuose, der Tausenden von jungen Menschen die Welt der Orgel näher gebracht hat, spielt in der ganzen Welt und ist auch als Komponist tätig. Er war einer der großen Protagonisten des Orgelfestivals.
Maestro, warum ist die Orgel so attraktiv?
„Es hat etwas Magisches, an einem Spieltisch zu sitzen und so viele Klänge zur Hand zu haben. Außerdem ist das Repertoire unglaublich reichhaltig und voller Emotionen, von der Größe Bachs bis zur modernen Energie zeitgenössischer Komponisten“.
Was fühlen Sie, wenn Sie auftreten?
„Wenn ich auftrete, fühle ich eine tiefe Verbindung mit der Musik, dem Instrument und dem Raum. Jede Orgel ist einzigartig, und jede Aufführung ist ein Dialog zwischen mir und dem Instrument. Ich fühle die Verantwortung, dem Publikum etwas Sinnvolles mitzuteilen, aber ich empfinde auch ein Gefühl der Freude“.
Was halten Sie von diesem Festival?
„Ich halte es für eine wunderbare Idee. Musik gehört nicht nur in den Konzertsaal, sondern an jeden Ort, an dem Menschen bereit sind, sie zu hören. Orgelmusik in einen festlichen Kontext zu bringen, hilft, die Vorstellung zu zerstreuen, dass dieses Instrument nur für Kirchen oder formelle Anlässe reserviert ist. Sie kann anregend sein, eine Herausforderung darstellen und sogar Spaß machen. Festivals wie dieses sind eine großartige Möglichkeit, den Menschen, vor allem den jungen, zu zeigen, dass die Orgel alles andere als langweilig ist“.
Was würden Sie der Jugendlichen empfehlen, der sich diesem Instrument nähern möchte?
„Zunächst einmal würde ich sagen: Probieren Sie es aus! Die Orgel hat so viel zu bieten. Ich denke, es ist ein Instrument, das einen lehrt, genau hinzuhören und kreativ zu denken“.

